Digitalisierung an Schulen: Was der DigitalPakt 2.0 jetzt leisten muss

Aktuelle Einschätzungen aus einer Niedersachsen-Umfrage von klassenzimmerdigital und Bechtle

Wie gut sind Schulen in Niedersachsen aktuell digital aufgestellt – und welche Erwartungen richten sie an den kommenden DigitalPakt 2.0? Um ein aktuelles Stimmungsbild direkt aus der Praxis zu erhalten, haben klassenzimmerdigital und Bechtle im Oktober 2025 eine Online-Umfrage unter Schulen und Schulträgern in Niedersachsen durchgeführt.

Unter allen Teilnehmenden wurden zusätzlich zwei kostenlose Digitalisierungs-Checks verlost – eine fundierte Vor-Ort-Analyse der schulischen IT-Grundlagen, die regulär 2.500 Euro pro Schule kostet. Die beiden Gewinner sind das Gymnasium Johanneum in Lüneburg sowie das Theodor-Heuss-Gymnasium in Göttingen.

Die Befragung richtete sich an schulische Entscheidungsträger und umfasste sowohl geschlossene Fragen als auch qualitative Freitextfelder. Insgesamt flossen 33 vollständig ausgefüllte Datensätze aus dem gesamten Bundesland in die Auswertung ein.

Wer hat teilgenommen?

Die Teilnehmenden setzten sich wie folgt zusammen:

  • 31 Schulen
  • 2 Schulträger

Damit bildet die Umfrage eine solide Grundlage, um die Perspektive der schulischen Praxis in Niedersachsen abzubilden.

DigitalPakt 1.0: Hohe Umsetzungsquote in Niedersachsen

Ein zentraler Baustein der Umfrage war die Frage nach dem Umsetzungsstand des ursprünglichen DigitalPakts. Die Ergebnisse zeigen ein eindeutiges Bild:

  • 32 Teilnehmende (97%): Es wurden Maßnahmen aus dem DigitalPakt umgesetzt.
  • 1 Teilnehmender (3%): Maßnahmen wurden teilweise umgesetzt.
  • 0 Teilnehmende: Keine Umsetzung.

Niedersachsen hat damit im Rahmen des DigitalPakts 1.0 eine sehr hohe Realisierungsquote erreicht – zumindest hinsichtlich der bewilligten Maßnahmen.

Wo Schulen in Niedersachsen heute stehen

Auch wenn der DigitalPakt sichtbare Fortschritte ermöglicht hat, machen die Rückmeldungen deutlich, dass viele Herausforderungen nicht durch reine Ausstattung gelöst wurden.

1. Technik vorhanden – Support fehlt

Zahlreiche Schulen berichten von einer gut ausgebauten Grundausstattung, aber unzureichender Betreuung.
IT-Support, Systempflege und verlässliche Administration bleiben die größten Baustellen.

2. Bürokratie bremst lokal aus

Mehrere Schulen weisen darauf hin, dass der Förderabruf zeitintensiv, komplex und von lokalen Kapazitäten abhängig war.

3. Hoher Fortbildungsbedarf

Viele Lehrkräfte nutzen digitale Tools, fühlen sich aber nicht ausreichend geschult, um das pädagogische Potenzial konsequent auszuschöpfen.

DigitalPakt 2.0: Was sich Schulen in Niedersachsen wünschen

Die Erwartungen an den neuen DigitalPakt 2.0 sind klar – und sie decken sich stark mit bundesweiten Diskussionen.

Die wichtigsten Forderungen der niedersächsischen Schulen:

1. Förderfähigkeit von Support und Personal

Schulen wünschen sich explizit Mittel für dauerhaftes IT-Management statt ausschließlich für Hardware.

2. Betriebssicherheit statt Einmalkäufe

Funktionierende Updates, Helpdesk, Gerätemanagement – das sind die Themen, die für den Schulalltag entscheidend sind.

3. Entlastung durch geringere Bürokratie

Schulen wünschen sich schnellere Prozesse, eindeutige Vorgaben und weniger Verwaltungsaufwand.

4. Verlässliche und langfristige Strategien

Nicht wieder ein Förderprogramm, das nach wenigen Jahren endet – sondern eine strategische, dauerhafte Finanzierung.

Warum starke Umsetzungspartner in Niedersachsen besonders wichtig sind

Viele Schulen in Niedersachsen berichten, dass insbesondere elternfinanzierte Endgeräteprojekte organisatorisch komplex, zeitaufwendig und für Schulen kaum allein zu stemmen sind. Genau hier setzt das Konzept von klassenzimmerdigital × Bechtle an:

Sie bieten ein professionelles, vollständig digitalisiertes Modell zur einfachen Abwicklung der Elternfinanzierung – von der Bestellung über die Finanzierung bis hin zu Service, Versicherung und Gerätemanagement. Schulen werden dadurch spürbar entlastet, Prozesse werden transparent und rechtssicher, und Familien erhalten klare, verständliche Abläufe.
Oder anders gesagt:

klassenzimmerdigital × Bechtle machen elternfinanzierte 1:1-Ausstattung so einfach wie möglich – und schaffen damit die praktische Grundlage, damit der DigitalPakt 2.0 in der Realität der Schulen tatsächlich ankommt.

Ihr Ansprechpartner

Michael Brandt

Michael Brandt
Business Development klassenzimmerdigital, Bechtle GmbH Hannover Systemhaus

Michael Brandt ist ein anerkannter Spezialist für Digitalisierung in Schulen mit über 10 Jahren Erfahrung in der Implementierung von 1:1-Ausstattungen digitaler Endgeräte. Er hat zahlreiche Bildungseinrichtungen bei der Integration moderner Technologien un ...

Michael Brandt ist ein anerkannter Spezialist für Digitalisierung in Schulen mit über 10 Jahren Erfahrung in der Implementierung von 1:1-Ausstattungen digitaler Endgeräte. Er hat zahlreiche Bildungseinrichtungen bei der Integration moderner Technologien unterstützt, um das Lernen zu optimieren und die digitale Kompetenz von Schülern zu fördern. Seine praxisnahen Ansätze kombinieren innovative Lehrmethoden mit technischer Infrastruktur, um effektive und nachhaltige Lernumgebungen zu schaffen. Michael Brandt ist leidenschaftlich daran interessiert, Bildung durch digitale Lösungen zu transformieren.


klassenzimmerdigital@bechtle.com

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