Digitalpakt 2.0: Was Schulen jetzt wissen müssen

Praxisnahe Lernsettings und klare Empfehlungen im Video

Der Digitalpakt Schule 1.0 hat seit 2019 viele Schulen mit WLAN, Endgeräten und Infrastruktur ausgestattet. Doch oft fehlten die passenden pädagogischen Konzepte. Mit dem Digitalpakt 2.0 verschieben sich die Schwerpunkte: Nachhaltigkeit, Unterrichtsentwicklung und eine langfristig betreibbare technische Ausstattung stehen im Fokus.

Wenn Technik plötzlich den Unterricht verändert

Viele Schulen haben mit dem Digitalpakt 1.0 einen ersten großen Schritt Richtung Digitalisierung gemacht – Geräte wurden angeschafft, WLAN ausgebaut, Klassenzimmer modernisiert. Doch erst im Alltag zeigt sich, ob Technik wirklich wirkt.

Im Video erzählen Lehrkräfte, IT‑Verantwortliche und Technikprofis, wie sich Unterricht verändert, wenn ein iPad nicht nur ein Gerät ist, sondern ein Werkzeug. Wie Schülerinnen und Schüler Selbstständigkeit entwickeln, kreative Projekte umsetzen und digitale Medien natürlicher Bestandteil des Lernens werden. Und auch, wie Schulen manchmal an Grenzen stoßen – etwa wenn Fortbildungen fehlen oder Setups zu komplex gewählt wurden.

Die zentrale Erkenntnis: Gute digitale Bildung beginnt nicht mit Einkaufskörben, sondern mit klaren pädagogischen Entscheidungen.

Drei Lernsettings – und die Frage: „Was brauchen wir wirklich?“

Das Video führt durch drei typische Lernsettings: Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und das Klassenzimmer. Und überall stellt sich dieselbe Frage: Welche Ausstattung ist sinnvoll?

  • Im Lehrkraft‑Setting geht es um Flexibilität: Wie kann Unterricht spontaner, visueller und interaktiver werden?
  • Beim Schüler‑Setting steht die Entwicklung im Mittelpunkt – von Tablet‑Koffern über 1:1‑Ausstattungen bis hin zu nachhaltigen Verwaltungs- und Supportstrukturen.
  • Und im Klassenzimmer selbst zeigt sich, wie unterschiedlich Räume funktionieren: Wann lohnt sich ein Touch‑Display? Wo ist eine Projektion sinnvoll? Welche Rolle spielen Lichtverhältnisse, Montage und Netzwerktechnik?

Das Video nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit in reale Situationen und zeigt, warum es keine „Einheitslösung“ gibt, sondern nur Entscheidungen, die zu Schule, Fach und Lernenden passen müssen.

Was Schulen jetzt für den Digitalpakt 2.0 mitnehmen können

Am Ende des Videos steht kein technisches Fazit, sondern ein strategisches:
Wer den Digitalpakt 2.0 nutzen möchte, sollte nicht bei der Frage „Was kaufen wir?“ beginnen, sondern bei „Was wollen wir im Unterricht erreichen?“.

Die Experten geben Einblicke in bewährte Setups, erklären typische Stolperfallen und zeigen, wie Schulen heute Entscheidungen treffen können, die auch in fünf Jahren noch funktionieren – sei es bei der Geräteverwaltung, bei der Präsentationstechnik oder bei nachhaltigen Beschaffungsprozessen.

Das Video lädt dazu ein, den Blick zu schärfen: Auf gute Lernprozesse, auf praxisnahe Lösungen und darauf, wie Schulen, Lehrkräfte und Eltern gemeinsam zu einer lernförderlichen digitalen Umgebung beitragen können.

Video: Digitalpakt Schule 2.0

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Bechtle

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Kromedia

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Medienkompetenzlehrer

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